....und eines Tages wachte ich auf, da sah ich die Hölle. Ich sah ihr ins Gesicht und sie lächelte mich an.

Glossar

A-B-C-D-E-F-G-H-I-J-K-L-M-N-O-P-Q-R-S-T-U-V-W-X-Y-Z

Affekte- Gefühlslage oder ein emotionaler Zustand Nach neuerer Auffassung ist Affekt ein Sammelbegriff für Emotion und Stimmung, die mit einem veränderten subjektiven Befinden und mit körperlichen Veränderungen zu tun haben.

 

Authentizität bedeutet Echtheit- Als Echtheit bezeichnet man die Übereinstimmung einer Person zu einer Sache oder Aussage zwischen ihrem Anschein und den tatsächlichen Verhältnissen.

 

Der Begriff Assoziation (lat. associare "vereinigen, verbinden, verknüpfen, vernetzen") Der Begriff der Assoziation dient dabei zur Erklärung des Phänomens,  dass zwei (oder mehr) ursprünglich isolierte psychische Inhalte (wie z.B. Eindrücke, Gefühle oder auch Ideen), also das Assoziationsvermögen,  eine so enge Verbindung eingehen, dass das Aufrufen eines Assoziationsgliedes  (Gefühle, Ideen) das Auftreten eines oder mehrerer weiterer Assoziationsglieder nach sich zieht oder zumindest begünstigt. Das sich reinsteigern oder Spulen in die Gedankenwelt.

 

Beziehungsideen:  Angst vor Tuscheleien und übler Nachrede, Misstrauen,...paranoide Fehldeutungen

 

Bewusstsein (lat. conscientia „Mitwissen“) bezeichnet die Fähigkeit, über mentale Zustände, also etwa Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen  oder Erinnerungen, zu verfügen.

 

Unter Erlebniswelt versteht man im psychologisch-medizinischen Sprachgebrauch die Fähigkeit, Wahrnehmungsinhalte aus verschiedenen Sinnesgebieten miteinander zu verbinden.  Ein normal entwickelter Mensch lernt zum Beispie,  aus dem Erklingen einer Stimme auf die dazugehörige Person zu schließen. Oder er kann aus Morsezeichen Buchstaben erkennen oder aus Verkehrszeichen Gebote und Verbote ableiten usw. Es werden also verschiedene Teilaspekte unserer Erlebniswelt zu komplexen Erkenntnissen zusammengefügt.  Wenn sich die Wahrnehmungen durch den Konsum von Drogen verändert, beginnt die Phase der eigenen Erlebniswelt. Nichts ist mehr wie es scheint.

 

Ein Essay, (mittellateinisch exagium, „Probe“, „Versuch“) ist eine kurze,  geistreiche Abhandlung, in der ein Autor subjektive Betrachtungen zu kulturellen oder gesellschaftlichen Phänomenen liefert.

 

Die Hypomanie bezeichnet eine abgeschwächte Form der Manie mit einer gehobenen Grundstimmung und gesteigertem Antrieb, mit der gleichzeitig Veränderungen im Denken im Sinne eines sprunghafteren, unkonzentrierteren Denkens (Ideenflut) und einer Veränderung der Psychomotorik verbunden sein können. Durch die gehobene Stimmung kommt es zu einem größeren Selbstbewusstsein, einer Risikofreudigkeit und zu Grenzverletzungen und Peinlichkeiten im sozialen Bereich, bei Geselligkeiten und in den Beziehungen zu Partnern. Auch hier finden sich gesteigerte Aktivität und Ruhelosigkeit, Rededrang, vermindertes Schlafbedürfnis und erhöhte sexuelle Energie.

 

Eine Manie (v. griech. µavia manía = die Raserei) ist eine psychische Krankheit. Sie gehört, wie die Depression zu den affektiven Störungen (auch affektive Psychosen genannt) und verläuft meist phasenweise.

 

Manifestierung- Manifest (v. lat.: manifestus handgreiflich gemacht) Im weiteren Sinne, etwas begreifen. In sich ruhend akzeptieren und als gegeben hin nehmen.

 

Größenwahn (Megalomanie) Die betroffene Person hält sich für eine wichtige politische oder religiöse Persönlichkeit, die Reinkarnation großer Persönlichkeiten, für einen Gott oder einen Propheten, obgleich ihre Mitmenschen sie für einen gewöhnlichen Menschen halten. Ähnlich ist z.B. der sog. Sendungswahn ("ich muss die Menschheit erlösen"). Als Sonderformen gelten :Sendungswahn, politischer Wahn, religiöser Wahn (mit Heilsauftrag), wahnhafte Erhöhung der eigenen Person, Heilswahn Weltverbesserungs- bzw. Welterneuerungswahn,- Omnipotenzwahn.

 

Unter einer Paranoia (paránoia, griechisch für para = neben, daneben und nous = Verstand) versteht man im Allgemeinen einen Verfolgungswahn.  Der Verfolgungswahn ist keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom  verschiedener Erkrankungen (z. B. Neurose, Psychose, Alkoholdelirium, Drogensucht).

 

Psychische Abhängigkeit Ist das Verlangen, die durch Suchtmittel hervorgerufenen angenehmen Gefühle und die scheinbar möglichen Problemlösungen stets zu wiederholen. Auch das Stimmungstief beim Nachlassen der Wirkung ist eine starke Triebfeder für den erneuten Konsum.

 

Der Begriff Psychose bezeichnet eine Gruppe schwerer psychischer Störungen, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergehen. Auffällige Symptome sind oft Wahn und Halluzinationen.

 

Set & Setting- Das Set- Umfasst alles "Mitgebrachte", die gesamte körperliche, seelische und geistige Verfassung, alle Einstellungen, Muster, Prägungen, Gewohnheiten, etc.
Das Setting- Beinhaltet die aktuelle Gestaltung der Umgebung, der Situation und der Konstellation, in welche der Bewusstseinszustand eingebettet werden soll.

 

Das Suchtgedächtnis ist die Erinnerung die sich meist nach dem ersten Konsum einstellt. Primär sind die gewünschten vermeintlich "positiven" Erfahrungen  welche gespeichert werden. Die Triebfeder des erneuten Konsums ist unter anderem auf das Suchtgedächtnis zurück zu führen.  Unterschiedlich von Mensch zu Mensch stehen natürlich immer  die gewünschten "positiven" Auswirkungen  im Vordergrund die zu einer erneuten Einnahme führen! Die Frage nach den Ursachen der Abhängigkeit ist   auch eine Frage nach der Motivation, überhaupt eine Substanz zu sich zu nehmen  bzw. eine diesbezügliche Handlung auszuführen,  zunächst hier eingeschränkt auf den Drogenkonsum. Warum werden Drogen genommen?  Das müsste sich eigentlich jeder selber beantworten können.  Ob das dann Sinn macht ist die Frage!

 

 
           
 
   
 
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