Warum habe ich Drogen genommen?
Wahr genommen habe ich Drogen in meinem Umfeld schon mit fünfzehn. Ich will nicht sagen das jeder gekifft hat, aber es waren schon verdammt viele.
Ich persönlich wurde dann irgendwie neugierig, aufs kiffen. Einige von ihnen lachten immer so viel und hatten sichtlich Spaß. Ich durfte für eine lange Zeit mit ihnen im Auto hocken (auf Partys) und den Alleinunterhalter spielen. An der Tüte ließen sie mich aber nicht ziehen. Das ist eigentlich sehr Vernünftig gewesen von den damaligen Kumpels. Mit der Aussage ich wäre gut so wie ich bin verwehrten sie mir den Konsum. So richtig aufgeklärt über Risiken und Nebenwirkungen war niemand. Ich auch nicht (das war 1991). Das weckte natürlich extremst mein Interesse und wenn ich mit den Jungs nicht meine Erfahrungen machen könnte, dann halt wo anders. So sollte es dann auch geschehen! Zwei Jahre später, mit siebzehn, war es auf einer Azubifahrt dann soweit. Mein erster Joint! In einem anderen Umfeld und mit anderen Leuten.
Zu meiner Zeit war es mit der Aufklärung noch nicht so weit bestellt. Kaum einer von uns kannte einen Fall , wo ein Bekannter schon mal eine Psychose oder sonstige Drogen induzierte Krankheiten, hatte. Psychose?! Was ist das überhaupt? Nur vom kiffen? Was!! Über Nebenwirkungen, Langzeitschäden, Einstiegsdroge, Sucht etc. hat niemand von uns gesprochen.
Ja. Wir haben das kiffen sogar Verharmlost.
Das Thema Einstiegsdroge, ist ein so spezielles Thema, weshalb ich mich an dieser Stelle noch nicht darüber auslassen möchte. Aber zu einem späteren Zeitpunkt. Ich weis nur eines. Das kiffen hat mich Gleichgültiger gemacht und die Hemmschwelle ist gesunken. Da man neugierig ist und es ja noch viele Suchtmittel gibt, ist der „Einstieg“ zur Chemie nicht mehr weit entfernt! Klar gibt es Leute die ihr ganzes Leben lang kiffen und sonst nichts...
Ich spreche aber über meine Zeit (in der Techno Bewegung) und inzwischen auch außerhalb.
Außerdem bin ich kein Freund von Statistiken. Ich hab es life gesehen und Tausende von Leute kennen gelernt. Es ist immer wieder eine ähnliche oder sogar die selbe Geschichte in Bezug auf eine „Drogen Karriere“ Es gibt diesbezüglich nichts neues und es wiederholt sich alles nur im Leben! Ihr könnt mir Argumente bringen wie ihr wollt, ich weis was ich weis und die „Ausnahmen der Regel“ kenne ich persönlich. Die wohnen alle um die Ecke bei mir!
Dazu muss man erst einmal wissen das jede Droge eine vermeintliche Positv und eine effektive Negativdiagnostik hat.
Der Konsument möchte beim einnehmen eine bestimmte Wirkung erhalten. Dabei unterscheidet man zwischen uppers und downers. Als Grund der Einnahme stehen natürlich immer die gewünschten "positiven" Auswirkungen im Vordergrund! Z.B. Wach sein oder bleiben, Benommenheit (Breit) oder einfach nur das sich Glücksgefühle einstellen. Meistens wird der Konsum auch zum Problemkiller. Die alltäglichen Sorgen erscheinen dann nicht mehr so Gegenwärtig. Die negativen Auswirkungen werden dann verdrängt bzw. in den Hintergrund verschoben. Zurückzuführen ist dies auf das Suchtgedächtnis. Wenn ein Mensch erst einmal Drogen Konsumiert hat, verbindet er meistens nur die vermeintlich positiven Erfahrungen mit diesem Erlebnis. Unser Gehirn funktioniert bekannter weise wie ein Computer. Das vermeintlich positive Erlebnis wird aufgenommen und gespeichert. Die meisten Konsumenten können sich schon nicht mehr vorstellen am Wochenende auszugehen ohne zu Konsumieren. Weil das ja angeblich dazu gehört und es sonst nicht so Lustig wird . Ab diesem Moment ist man eigentlich schon psychisch Abhängig. Man versucht sich in den Zustand immer wieder zu versetzten....und wieder......und wieder. Ein Jahr rum, zwei Jahre rum.....das fünfte Jahr rum (natürlich mit Pausen!) ................................................... usw. Man belügt sich selbst oder man macht sich auf eine Intelligente Art und Weise was vor. Probiert doch einfach mal meine • Initiative
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